Kolloquiumsvortrag
18:00 Uhr, Europapunkt
Martina Winkler (Kiel)
"Über der Tatra blitzt es." Die umkämpfte Demokratie in der Slowakei
Bewerbungsschluss 30.04.2026
36h/Monat ab 1. August 2026; Unterstützung in Forschung und Lehre
Bewerbungsschluss: 01.05.2026
38 Std./Monat zum 01.07.2026
Wissenswertes
Forschungsnetzwerk „Studies on Conflicts and Authoritarianism“
Das Forschungsnetzwerk „Studies on Conflicts and Authoritarianism“ vereint seit 2025 Wissenschaftler:innen aus verschiedenen Disziplinen und regionalen Kontexten, um die komplexen und verflochtenen Dynamiken von Konflikten und autoritären Entwicklungen weltweit zu untersuchen. Internationale Konflikte geraten häufig aus dem öffentlichen und akademischen Fokus, sobald ihre akuten Phasen enden – was zu fragmentierter Forschung und langfristigen Wissenslücken führt.
In der Überzeugung, dass diese Themen kontinuierliche Aufmerksamkeit verdienen, verfolgt das Netzwerk das Ziel, den interdisziplinären und überregionalen Austausch zu stärken. Da die Erforschung von Konflikten und Autoritarismus oftmals stark auf spezifische Regionen fokussiert ist und disziplinäre Grenzen selten überschreitet, legt das Netzwerk besonderen Wert auf Offenheit gegenüber globalen Perspektiven und vergleichenden Ansätzen. Zu diesem Zweck bringt es Forschende mit unterschiedlichen regionalen Expertisen in der Konflikt- und Autoritarismusforschung zusammen, um voneinander zu lernen, Kooperationen, gemeinsame Projekte und Publikationen anzustoßen und diese Forschungsthemen durch gemeinsame Veranstaltungen einem breiteren außeruniversitären Publikum näherzubringen.
Das Forschungsnetzwerk wird durch das Nachwuchszentrum der Universität Bremen, Bremen Early Career Researcher Development (BYRD), gefördert.
Veranstaltungen
27.01.2026, Integrierte Gesamtschule Osterholz-Scharmbeck
Workshop zum Thema „Stranger Things: Das Weltgeschehen verstehen, einordnen und reflektiert damit umgehen“ im Rahmen des Projektes „Wider das Vergessen“ mit Yana Lysenko (Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen)
05.12.2025, Universität Bremen
Vortrag und Diskussion zum Thema „Wenn der Krieg vor der Haustür ist: Wie die Bewohner:innen einer russischen Grenzregion den russisch-ukrainischen Krieg erleben und deuten“ mit Dr. Svetlana Erpyleva (Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, Public Sociology Laboratory)
19.11.2025, Europapunkt Bremen
Buchvorstellung “Monuments and Territory: War Memorials in Russian-Occupied Ukraine” und Diskussion mit Mykola Homanyuk und Mischa Gabowitsch. Veranstaltung im Rahmen der Odesa-Tage 2025.
30.09.2025, Forum am Domshof Bremen
Vortrag und Diskussion zum Thema “Patterns of Authoritarian Rule in Iran and Afghanistan” mit Tareq Sydiq (Universität Marburg) und Sayed Maisam Wahidi (IFSH - Universität Hamburg), Moderation: Yana Lysenko und Svetlana Erpyleva (beide Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen). Veranstaltung im Rahmen der Jahreskonferenz des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung (ipb).
13.06.2025, Europapunkt Bremen
Veranstaltung mit inhaltlichen Inputs und Podiumsdiskussion zum Thema „Krieg als Content? Digitale Kriegsführung und soziale Medien im Krieg gegen die Ukraine“ mit Prof. Dr. Elena Korowin (Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig) und Dr. Ramón Reichert (Universität für angewandte Kunst Wien), Moderation: Yana Lysenko (Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen)
28.05.2025, Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen
Vortrag im Lunch-Talk-Format zum Thema “Der interethnische Konflikt in Kirgisistan: Die Rolle von Narrativen” mit Saikal Ibraimova (Staatliche Universität Osch, Kirgisistan)
Länder-Analysen
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