Ulrike Huhn
Wissenschaftliches Management
Doktorandin
Raum 3620 / Telefon 0421-218-69611
ulrike.huhn@uni-bremen.deDissertationsprojekt
"Glaube und Eigensinn. Russisch-orthodoxe Volksfrömmigkeit in der Sowjetunion, 1941 bis 1964"
Forschungsschwerpunkte
- Russisch-Orthodoxe Kirche und Volksfrömmigkeit in der Sowjetunion
- Erinnerungskultur im heutigen Russland
- Zwangsarbeit im Nationalsozialismus
Kurzbiographie
1979 geboren in Berlin
1998/99 Freiwilliger Sozialer Friedensdienst in Moskau bei Sostradanije/ Memorial
1999-2007 Studium an der Humboldt-Universität Berlin und an der University of Leicester (GB)
2008-2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte Osteuropas der Humboldt-Universität Berlin im Rahmen des von der DFG finanzierten Projektes „Gerüchte und Gewalt in Russland“
Mehrjährige freiberufliche Tätigkeit für den Museumsverbund Pankow (Berlin), das Haus der Wannseekonferenz, Osteuropa-Reiseveranstalter Ex Oriente Lux u.a.
Seit 2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen
Publikationen
Mit Ikonen und Gesang oder: Ein Bischof auf der Flucht vor seinem Kirchenvolk. Massenwallfahrten in Russland unter Stalin und Chruschtschow, in: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2012 (angenommen zur Veröffentlichung).
Stimmen aus Jerusalem und die Macht der Gerüchte. Informelle Kommunikation und die religiöse Renaissance in der Sowjetunion, 1941-1948, in: Journal of Modern European History (angenommen zur Veröffentlichung).
(zusammen mit Manuela Putz): Sowjetische Straflager in der russischen Erinnerungskultur. Museen und Gedächtnisorte in der Region Perm, in: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2011, S. 257-263.
„Krasnye cerkvi“ i „pečat' antichrista“. Cerkovnoe podpol'e, narodnoe pravoslavie i sluchi v kontekste religioznogo vozroždenija posle 1943g., in: Sluchi v Rossii XIX-XX vekov. Neoficial'naja kommunikacija i 'krutye povoroty' rossijskoj istorii. Sbornik statej, hg. von Igor' V. Narskij u.a., Čeljabinsk 2011, S. 276-288.
(zusammen mit Cord Pagenstecher): Neue Bilder von Ravensbrück: Fotos aus dem Repatriierungslager Nr. 222 (Sommer 1945), in: Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland; Bd. 12 (2010),
S. 190-193.
(zusammen mit Manuela Putz): Der Gulag im russischen Gedächtnis. Forschungsergebnisse einer deutsch-russischen Spurensuche in der Region Perm (Arbeitspapiere und Materialien – Forschungsstelle Osteuropa; Sonderheft),
Bremen 2010.
Russisch: Gulag v rossijskoj pamjati. Sbornik statej učastnikov rossijsko-germanskoj issledovatel'skoj gruppy v Permskom krae, hg. von Robert Latypov (Molodežnyj 'Memorial'), Perm 2011.
„Rote Kirchen“ und „Siegel des Antichristen“. Kirchlicher Untergrund, Volksfrömmigkeit und Gerüchte im Kontext der religiösen Wiedergeburt nach 1943, in: Voennyj faktor v rossijskoj istorii v XVIII-XX vekach, sbornik statej meždunarodnoj naučnoj konferencii., Tambov 2009, S. 145-156.
Auf der Rückseite des Sieges. Das sowjetische Ehrenmal in der Schönholzer Heide, in: Museumsverbund Pankow (Hg.), Die Schönholzer Heide. Von einer Vergnügungsstätte zum Gedenkort, Berlin 2007, S. 74-92.
„Wir wohnten in einem internationalen Lager in Pankow…“. Zur Geschichte des Zwangsarbeitslagers in der Schönholzer Heide, in Museumsverbund Pankow (Hg.): Die Schönholzer Heide. Von einer Vergnügungsstätte zum Gedenkort, Berlin 2007, S. 26-53.
Ausstellungsbegleitband zu „Geschichte der Erinnerungen. Kriegsende und Nachkriegszeit in Berlin-Pankow und Kolberg/Kołobrzeg./ Koniec wojny i czas powojenny w Berlinie-Pankowie i w Kołobrzegu“, hg. vom Museumsverbund Pankow, Berlin 2005, S. 36-58.
„Das alles habe ich zum ersten Mal erzählt.“ Erinnerungen ukrainischer Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter an den Berliner Nordosten, in: Zwangsarbeit in Berlin 1938-1945, hg. vom Arbeitskreis Berliner Regionalmuseen, Berlin 2003, S. 240-251.
Rezension zu: Greene, Robert H.: Bodies like Bright Stars. Saints and Relics in Orthodox Russia. DeKalb 2009, in: H-Soz-u-Kult, 04.05.2011, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2011-2-095.
